Satzung des SC Solingen e.V. vom 1. April 2001

§ 1

Der Verein führt den Namen Schwimm-Club Solingen e.V. Er wurde von den ehemaligen Mitgliedern der beiden Vereine Schwimmverein “Poseidon” 97 e.V. Solingen – Wald und Schwimmsport Solingen 02 e.V. am 17.10.1970 gegründet. Der Verein hat seinen Sitz in Solingen und ist in das Vereinsregister des Amtsgerichtes Solingen eingetragen. Die Vereinsfarben entsprechen den Stadtfarben.

§ 2

Abs. 1. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnittes “Steuerbegünstigte Zwecke” der Abgabenverordnung. Zweck des Vereins ist die Förderung des Sports, insbesondere des Schwimmsports in all seinen Sportarten sowie der Jugendarbeit.

Abs. 2. Der Verein ist selbstlos tätig, er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

Abs. 3. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.

Abs. 4. Es wird keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt.

Abs. 5. Der Zweck des Vereins wird verwirklicht, insbesondere durch:

Abs 5.1. den Bau und Erhaltung von sportgerechten Hallen- und Freibädern durch seine Allgemeinarbeit zu unterstützen.

Abs 5.2. Organisation und Durchführung von Wettkämpfen und Veranstaltungen nach den Regeln des Deutschen Schwimmverbandes (DSV).

Abs 5.3. Pflege und Weiterentwicklung des Schwimmens, Wasserballspiels und des Rettungsschwimmens nach den festgelegten Regeln des DSV.

Abs 5.4. die Aus- und Weiterbildung von Übungsleitern, Trainern sowie Kampfrichtern zu fördern.

Abs 5.5. Entwicklung von Angeboten im Breitensport und gesundheitlich orientierten Sport sowie die Förderung des Schwimmsports in Schule und Verein.

Abs 5.6. Pflege und Förderung nationaler und internationaler Beziehungen im Sport.

Abs. 6. Der Verein ist parteipolitisch neutral. Er vertritt den Grundsatz religiöser und weltanschaulicher Toleranz.

§ 3

Der Verein ist Mitglied des Schwimmverband Nordrhein – Westfalen e.V.

§ 4

Abs. 1. Der Verein besteht aus:

    1. ordentlichen Mitgliedern ( ab 18 Jahre);
    2. Jugendlichen (14 – 18 Jahre);
    3. Kindern (unter 14 Jahre);
    4. Ehrenmitgliedern (Ehrenmitgliedschaft ab 18 Jahren möglich);
    5. fördernden (passiven) Mitgliedern.

Abs. 2. Ehrenmitglieder und ordentliche Mitglieder haben das aktive und passive Wahlrecht. Fördernde (passive) Mitglieder, Jugendliche und Kinder sind ohne Wahlrecht.

§ 5

Abs. 1. Mitglied des Vereins kann jede natürliche und juristische Person werden.

Abs. 2. Der Aufnahmeantrag muss schriftlich und rechtsgültig unterschrieben an den Vorstand eingereicht werden.

Abs. 3. Bei Minderjährigen ist die Zustimmung des / der gesetzlichen Vertreter/in erforderlich.

Abs. 4. Die Mitglieder treten in alle Rechte und Pflichten ein, die sich aus der Satzung ergeben.

§ 6

Abs. 1. Die Mitgliedschaft endet:

    1. mit dem Tod des Mitglieds,
    2. durch den Austritt des Mitglieds,
    3. durch Ausschluss aus dem Verein.

Abs. 2. Der Austritt eines Mitglieds ist dem geschäftsführenden Vorstand 3 Monate vor Ablauf des Geschäftsjahres schriftlich und rechtsgültig unterschrieben mitzuteilen. Der Austritt wird rechtskräftig mit dem Ablauf des Geschäftsjahres.

Abs. 3. Der geschäftsführende Vorstand, in Gemeinschaft mit dem Ehrenrat, kann ein Mitglied nach vorheriger ausführlicher Beratung ausschließen.

Abs. 4. Ausschließungsgründe sind:

Abs 4.1. grober Verstoß gegen die Satzung des Vereins;

Abs 4.2. schwere Schädigung des Ansehens und der Interessen des Vereins;

Abs 4.3. grober Verstoß gegen die Vereinskameradschaft;

Abs 4.4. Nichtzahlung der Beiträge und sonstiger Forderungen des Vereins nach vorheriger Mahnung.

Abs. 5. Vor der Entscheidung ist dem Mitglied ausreichend Gelegenheit zur Rechtfertigung zu geben. Ein etwaiger Ausschluss ist der Mitgliederversammlung bekanntzugeben.

§ 7

Abs. 1. Grundsätzlich werden Aufnahmegebühren und Beiträge erhoben. Sie werden von der Mitgliederversammlung festgesetzt.

Abs. 2. Die Aufnahmegebühren und Beiträge sind Bringschulden.

Abs. 3. Alles weitere regelt die Beitragsordnung.

§ 8

Das Geschäftsjahr beginnt am 1. April und endet am 31. März des folgenden Kalenderjahres.

§ 9

Abs. 1. Die Organe des Vereins sind:

Abs. 1.1. Die Mitgliederversammlung
Die Mitgliederversammlung ist das oberste legislative Organ des Vereins. Die Vorsitzenden berufen innerhalb von drei Monaten nach Ende des Geschäftsjahres eine Mitgliederversammlung ein, zu der die Mitglieder spätestens 10 Tage vorher schriftlich unter Mitteilung der Tagesordnung eingeladen werden müssen. Die Einladung kann entweder durch die eigene Vereinzeitung, durch Aushang in den Hallenbädern oder durch die Tagespresse erfolgen. In der Tagesordnung der Mitgliederversammlung sollten folgende Punkte vorgesehen sein:

    1. Veröffentlichung des Protokolls der vorhergegangenen Mitgliederversammlung und die anschließende Genehmigung;
    2. Tätigkeitsberichte des Vorstandes;
    3. Berichte der Kassenprüfer;
    4. Ehrungen;
    5. Beitragsfragen;
    6. Satzungsänderungen;
    7. Entlastung des Vorstandes;
    8. Wahl des neuen Vorstandes;
    9. Wahl des Ehrenrates;
    10. Wahl der Kassenprüfer;
    11. Anträge (Anträge an die Jahreshauptversammlung müssen schriftlich bis drei Tage vor der anberaumten Versammlung beim Geschäftsführer eingereicht werden);
    12. Verschiedenes

die Punkte H, I, J. sind nur in dem Jahr der Wahlen in der Tagesordnung zu berücksichtigen.

Abs. 1.2. Die außerordentliche Mitgliederversammlung

Abs. 1.2.1. Die außerordentliche Mitgliederversammlung ist der Mitgliederversammlung gleichzusetzen.

Abs. 1.2.2. Die außerordentliche Mitgliederversammlung wird einberufen, um vorliegende Aufgaben und Probleme, die nicht bis zur nächsten Mitgliederversammlung hinausgeschoben werden können, zu lösen.

Abs. 1.2.3. Einberufen wird die außerordentliche Mitgliederversammlung durch den Vorstand im Sinne des § 26 BGB, falls er es für erforderlich hält. Dieser hat auch auf Antrag von mindestens 10% der stimmberechtigten Mitglieder oder auf Verlangen des Ehrenrates eine außerordentliche Mitgliederversammlung einzuberufen, wenn der Antrag schriftlich begründet ist und einen oder mehrere Anträge zur Beschlussfassung enthält.

Abs. 1.3. Der Vorstand
Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung für die Dauer von zwei Jahren bis auf Widerruf gewählt, er setzt sich zusammen aus:

Abs. 1.3.1. Dem geschäftsführenden Vorstand. Der geschäftsführenden Vorstand im Sinne § 26 BGB, welcher besteht aus dem 1. Vorsitzenden, dem stellvertretenden Vorsitzenden (= 2. Vorsitzenden), dem Geschäftsführer und dem Kassenwart. Auch wenn ein oder zwei von diesen Ämtern nicht besetzt sind, sind die verbleibenden Vorstandsmitglieder voll handlungs- und vertretungsberechtigt.

Abs. 1.3.2. Dem erweiterten Vorstand. Der erweiterte Vorstand besteht aus dem Wasserballwart, dem Schwimmwart, dem Jugendwart, dem Sozialwart, dem Schriftwart ( Der Jugendwart wird von der Jugendvollversammlung gewählt).

Abs. 1.3.3. Der Vorstand, und zwar auch der geschäftsführende Vorstand im Sinne des § 26 BGB, bleibt solange im Amt, bis ein Neuer gewählt ist.

Abs. 1.3.4. Aufgabe des geschäftsführenden Vorstandes ist die Verwaltung des Vereins, sowie die Ausführung der Beschlüsse der Mitgliederversammlung. Die Vertretung nach Außen obliegt dem Vorstand gemäß § 26 BGB.

Abs. 1.3.5. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens die Hälfte seiner Mitglieder anwesend ist.

Abs. 1.3.6. Bei vorzeitigem Ausscheiden eines Vorstandsmitgliedes kann der Vorstand ein Mitglied kommissarisch mit den Aufgaben des Ausgeschiedenen bis zur nächsten Mitgliederversammlung bestellen.

Abs. 1.3.7. Der Vorstand tritt nach Bedarf zusammen.

Abs. 1.3.8. Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich durch mindestens 2 Vorstandsmitglieder im Sinne des § 26 BGB vertreten.

Abs. 1.4. Die Ausschüsse

Abs. 1.4.1. In Ergänzung zum Vorstand bestehen fachlich ausgerichtete Ausschüsse.

Abs. 1.4.2. Sämtliche Ausschüsse erstatten dem Vorstand Bericht über das Ergebnis ihrer Arbeit. Beschlüsse der Ausschüsse werden im Vorstand diskutiert und werden ggf. durch Abstimmung Vorstandsbeschluss.

Abs. 1.4.3. Es arbeiten ständige und nichtständige Ausschüsse.

Abs. 1.4.4. Über die jeweilige Zusammensetzung und Aufgabenstellung entscheidet der Vorstand.

Abs. 1.5. Der Ehrenrat

Abs. 1.5.1. Der Ehrenrat setzt sich aus fünf verdienten Mitgliedern des Vereins zusammen, die durch jahrelange Erfahrung und aktive Mitarbeit im Verein eine objektive Haltung bei ihren schwerwiegenden Entscheidungen voraussetzen.

Abs. 1.5.2. Er wird von der Mitgliederversammlung unter § 9 Abs. 1.1. i der Satzung für zwei Jahre gewählt; die Wiederwahl ist zulässig. Kein Mitglied des Ehrenrates darf dem geschäftsführenden Vorstand angehören.

Abs. 1.5.3. Der Ehrenrat wird von Fall zu Fall vom Vorstand einberufen, um festzustellen, ob Tatbestände im Sinne des § 6 Abs. 6.4.1. – 6.4.4. der Satzung gegeben sind.

Abs. 2. Die sportlichen Richtlinien und Beschlüsse aller Organe des Vereins dürfen den Satzungen der übergeordneten Verbände nicht widersprechen.

Abs. 3. Zur Beschlussfassung ist die einfache Mehrheit der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder erforderlich, es sei denn, dass die Beschlussfassung die Auflösung des Vereins zum Gegenstand bzw. zur Folge hat.

Abs. 4. Das Wahlrecht wird im § 4 Abs. 2 geregelt.

Abs. 5. Versammlungsleitung

Abs. 5.1. Die Versammlungsleitung wird bei allen Mitgliederversammlungen und Vorstandssitzungen von einem Vorstandsmitglied nach Absprache dieses Gremiums übernommen.

Abs. 5.2. Vor Beginn der Versammlung ist die ordnungsgemäße Einberufung sowie die Beschlussfähigkeit festzustellen.

Abs. 5.3. Abweichungen von der Tagesordnung sind nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Versammlung
gestattet.

Abs. 5.4. Zur Entlastung des alten gesamten Vorstandes wählt die Mitgliederversammlung aus ihrer Mitte einen Versammlungsleiter, der nicht Mitglied des gesamten Vorstandes sein darf.

Abs. 6.1. Abstimmungen

Abs. 6.1.1. Abstimmungen geschehen durch Hochheben der ausgegebenen Stimmkarten im Sinne der § 4 Abs. 2 der Satzung; kann das Ergebnis nicht eindeutig festgestellt werden, müssen die Stimmen ausgezählt werden.

Abs. 6.1.2. Die Reihenfolge, in der über eingereichte Anträge beraten und abgestimmt wird, bestimmt der Versammlungsleiter.

Abs. 6.1.3. Nach der Aussprache ist der Gegenstand der Beschlussfassung so zu formulieren und der Versammlung zu stellen, dass nur mit ja, nein oder Enthaltung geantwortet werden kann.

Abs. 6.1.4. Vor Beginn der Abstimmung kann über die Formulierung des Beschlusses das Wort verlangt werden. Zweifel klärt der Versammlungsleiter. Nach Beginn der Abstimmung kann das Wort in dieser Angelegenheit nicht mehr erteilt werden.

Abs. 6.2. Protokoll

Abs. 6.2.1. Über den Verlauf der Mitgliederversammlung, sowie über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung und der Vorstandssitzungen ist ein Protokoll zu erstellen, welches jeweils vom Versammlungsleiter – in der Regel einem Vorstandsmitglied – und dem Protokollführer (z.B. Schriftwart) zu unterschreiben ist.

Abs. 6.3. Die Kassenprüfer

Abs. 6.3.1. Die Kassenprüfer prüfen die Kasse mindestens einmal pro Geschäftsjahr und berichten der Mitgliederversammlung.

Abs. 6.3.2. Jeweils einer der Kassenprüfer darf und sollte für das kommende Geschäftsjahr wiedergewählt werden. Eine dreimalige Wahl in ununterbrochener Reihenfolge ist nicht möglich.

Abs. 6.4. Ehrungen

Abs. 6.4.1. Die Verleihung der Silbernen Vereinsnadel erfolgt nach 25 – jähriger ununterbrochener Mitgliedschaft oder nach 10- jähriger ununterbrochener Vorstandszugehörigkeit.

Abs. 6.4.2. Die Verleihung der Goldenen Vereinsnadel erfolgt nach 40 – jähriger ununterbrochener Mitgliedschaft oder nach 20 – jähriger ununterbrochener Vorstandszugehörigkeit.

Abs. 6.4.3. Ferner kann bei Mitgliedern die Verleihung von Ehrennadeln oder die Verleihung der Ehrenmitgliedschaft auf Antrag der Mitgliederversammlung erfolgen. Anträge auf Ehrenmitgliedschaft werden von der Mitgliederversammlung entschieden. Die Auszeichnungen selbst nimmt der 1. Vorsitzende oder dessen Stellvertreter, sofern ein solcher gewählt ist oder ein Mitglied des geschäftsführenden Vorstandes, während der Mitgliederversammlung vor.

§ 10

Über Änderungen der Vereinssatzung und zwar einschließlich der Änderung des Satzungszweckes, beschließt die Mitgliederversammlung mit einer Mehrheit von 2/3 der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder.

§ 11

Abs. 1. Die Auflösung des Vereins kann mit einer Mehrheit von 3/4 der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder auf einer der zu diesem Zweck einzuberufenden außerordentlichen Mitgliederversammlung beschlossen werden.

Abs. 2. Im Falle der Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke soll das Vereinsvermögen dem Stadtsportbund Solingen, Fachschaft “Ortsverband Solinger Schwimmer” zufallen. Dieser muss die Mittel ausschließlich und unmittelbar zur Förderung des Schwimmsports verwenden.

Abs. 3. Liquidatoren sind die Vorstandsmitglieder gemäß § 26 BGB.

Solingen, den 19. Juni 2007
Schwimm-Club Solingen e.V.

Kurt Junker 1. Vorsitzender
Petra Junker 2. Vorsitzende
Patrick Sahm Geschäftsführer
Barbara Junker Kassenwart